Mobilité & Environnement

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Klimapakt

Beim Klimapakt, welcher auf dem dazugehörigen Gesetz vom, 13. September 2012 basiert, handelt es sich um ein vertragliches Abkommen, den eine Gemeinde auf freiwilliger Basis mit dem Staat abschließen kann, um strukturiert gegen den Klimawandel vorzugehen.

Die Gemeinde Reckingen an der Mess ist seit 2015 aktives Mitglied des Klimapakts und hat sich mit dessen Unterzeichnung verpflichtet den European Energy Award (EEA), (ein Qualitätssiegel für eine Nachhaltige Energie- und Klimaschutzpolitik auf Gemeindeebene) umzusetzen.

Das Klimateam

Der Motor bei der Umsetzung des EEA-Programmes in der Gemeinde ist das sogenannte Klimateam. Dieses setzt sich neben einem qualifizierten Klimaberater,  der für die Koordination zuständig ist, ebenfalls aus politischen und administrativen Kommunalvertretern, Akteuren der Privatwirtschaft, Bürgern sowie  Sachexperten zusammen.

Die Aufgabe des Klimateams liegt beginnend in der systematischen Ist-Analyse und Bewertung der bisherigen Erfolge der Gemeinde in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien (EEA-Maßnahmenkatalog). Hierauf folgt das Erstellen eines energiepolitischen Arbeitsprogrammes, welches die Umsetzung von konkreten Maßnahmen für künftige Verbesserungen vorsieht.

Die Gemeinde verwirklicht die Arbeitsprogramme und begleitet diesen Prozess durch jährliche Erfolgskontrollen, bei denen die erzielten Fortschritte festgestellt werden.

Das Klimateam in Reckange-sur –Mess besteht neben dem externen Klimaberater aus politischen Vertretern und Mitarbeitern der Verwaltung bzw. des technischen Dienstes und Bürgern.

Der EEA-Maßnahmenkatalog

Grundlage zur Erstellung und Verwirklichung der energiepolitischen Arbeitsprogramme ist ein 79 Punkte führender Maßnahmenkatalog mit konkreten Handlungsansätzen in den Bereichen:

Entwicklungsplanung und Raumordnung
Kommunale Gebäude und Anlagen
Versorgung und Entsorgung
Mobilität
Interne Organisation
Kommunikation und Kooperation

Anhand dieses Kataloges werden die geleisteten Arbeiten und Maßnahmen der teilnehmenden Gemeinden bewertet.

Das Leitbild

Das Klimaleitbild beschreibt die Positionierung der Gemeinde zu den Themenbereichen Energiepolitik und Klimaschutz.

Es werden Maßnahmen und Ziele formuliert, durch die eine nachhaltige Energiewirtschaft angestrebt wird.

Das Leitbild soll im Wirkungsbereich der Gemeinde eine verpflichtende Umsetzung erreichen. Darüber hinaus soll es eine Vorbildfunktion ausüben, die von den Bürgerinnen und Bürgern sowie der kommunalen Wirtschaft positiv aufgenommen und mitgetragen wird.

Die genannten Handlungsfelder, die mit dem EEA-Maßnahmenkatalog korrespondieren, werden in Bezug auf die Zielsetzung und Zielerreichung periodisch quantitativ und qualitativ überprüft und wenn nötig adaptiert.

Grundlage des Klimaschutzes der Gemeinde Reckange-sur-Mess ist das Leitbild das im Juli 2017 in Kraft gesetzt wurde.

Das Arbeitsprogramm

Die im Leitbild definierten qualitativen und quantitativen Ziele sind strategischer Art. Während dort Handlungsschwerpunkte beschrieben werden, die sich die Gemeinde setzt, werden im Aktivitätenprogramm konkrete Projekte definiert, deren Umsetzung entweder bereits läuft oder die zu einem klar definierten späteren Zeitpunkt starten sollen. Die Erarbeitung von Aktivitäten und Projekten der Gemeinde wird vom Klimateam in Zusammenarbeit mit den zuständigen Kommissionen (Umwelt, Mobilität, Landwirtschaft und Bauten) vorbereitet.

Neben der gezielten Einbindung spezieller Akteure und Multiplikatoren werden nach und nach alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, sich aktiv einzubringen.

Das Klimateam hat ein fortlaufendes  Arbeitsprogramm für die Gemeinde erstellt.

In diesem Zusammenhang sind in der letzten Zeit schon die folgenden Projekte entstanden oder werden zurzeit bearbeitet.

Es wurde ein Solarkataster erstellt das in Zukunft allen Hausbesitzern in der Gemeinde die Möglichkeit gibt über das Potential der Nutzung von Sonnenenergie auf Ihren Hausdächern für die Produktion von regenerativerer Wärme und Strom Auskunft zu erhalten.

Die Erstauflage eines Subsidienprogramms für Privathaushalte ist in Bearbeitung. Weiterhin wurde für den kommunalen Fuhrpark ein erstes Elektroauto angeschafft und Ladestationen in der Gemeinde geplant und z.T. schon installiert. Als Sofortmaßnahme wurden alle öffentlichen Gebäude mit Fahrradstellplätzen ausgerüstet.

Das kontinuierliche Ersetzen von Leuchtmittel in den öffentlichen Gebäuden durch LED-Sparlampen  wurde weiter vorangetrieben.

Auch die Umsetzung der Tempo 30 und 20 Zonen in allen Ortschaften und die Errichtung neuer Rad- und Fußwegverbindungen wie z.B. die Strecke Reckange –Limpach oder die neue asphaltierte Verbindung nach Dippach trägt zur Förderung der sanften Mobilität und somit zum Klimaschutz bei. Zur Überprüfung der Luftqualität wurden auf Anregung des Klimateams 2018 Stickoxid- Messungen in der Gemeinde durchgeführt.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.pacte-climat.lu/fr

 

Liens utiles

Berechnen Sie ihren CO2-Ausstoss anhand folgender Online-Rechner:

www.footprintnetwork.org

http://www.klimaktiv-co2-rechner.de

Hier finden Sie einige Energie-Spartipps.

http://www.klima.lu/tipps-zum-klimaschutz

https://www.stromspiegel.de/stromspar-tipps/

Beachten Sie auch das Beratungsangebot unseres My-Energy-Infopoint

Verzichten Sie auf Pestizide und informieren Sie sich über alternative Lösungen:

www.ebl.lu